Glaubenssätze für Mamas

Glaubenssätze für Mamas

Januar 25, 2020 0 Von mamanimmtsleicht

Warum Mamas dringend schlechte Glaubenssätze loswerden sollten

Wie der Name schon sagt, sagen dir deine Glaubenssätze, was du glaubst wer du bist oder wie du bist.

Dabei gibt es solche, die uns bestärken, und solche, welche uns blockieren.

Bestärkende Glaubenssätze sind z.B.:

„Es gibt immer einen Weg“

„Das schaff ich bestimmt“

„Ich bin selbst meines Glückes Schmid“

 

Blockierende Glaubenssätze hingegen sind:

„Das klappt eh wieder nicht“

„Beziehungen sind einfach mal schwierig“

„Der Mensch denkt, Gott lenkt“

Glaubenssätze können uns einsperren
(Foto: pixabay)

Mama sollte wissen, wo es her kommt

Wenn du verstehst, woher deine Glaubenssätze kommen, erkennst du auch sofort, warum es so wichtig ist, diese als Mutter zu verändern.

 

Glaubenssätze entstehen meist nicht aus uns selbst heraus. Sie werden uns von anderen eingeredet. Die Eltern spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Von Anfang an geben auch wir unseren Kindern gewollt oder ungewollt Glaubenssätze mit. 

mamas glaubenssätze prägen auch die Kinder
(Foto:pixabay)

Mamas Verhalten bestimmt, was das Kind glaubt

Je nachdem, welchen Glaubenssatz wir unserem Kind regelmäßig vorsagen und vorleben, wird sich das Selbstbild dementsprechend entwickeln. Das kann ein Segen sein – und zugleich ein Fluch.

"Das machst du toll"

Mit aufrichtigen und ehrlichen Worten können wir schon die Kleinsten zu später selbstbewussten Erwachsenen erziehen

"Dafür bist du nicht gemacht"

Oft hören Kinder, dass sie zu klein, dumm, schwach und unzuverlässig sind, um etwas zu schaffen. Dies wird zum Selbstempfinden vom Kind und bleibt vielleicht ein Leben lang

Kind wird gesagt was es alles nicht kann
(foto: pixabay)

Von hausgemachter Hilflosigkeit

Ein negativer Glaubenssatz, den viele Eltern ihren Kindern mitgeben, ist jener der Hilflosigkeit. Das Kind hört ständig Sprüche wie:

„Dagegen kann man eh nichts machen“.  „Es ist wie es ist“.

Dieses Gefühl der Ohnmacht gegenüber des eigenen Lebens ist schrecklich. Denn es lässt uns in eine Art Opferrolle gleiten, also handlungsunfähig zu werden.

In der Psychologie nennt man dieses Verhalten „erlernte Hilflosigkeit“.

Aber erlernt von wem? Genau, von unseren Vorbildern der Kindheit.

Glaubenssätze können unsere Kinder hilflos fühlend machen
(foto: pixabay)

Mama, du bist Vorbild

Und genau deswegen ist es so wichtig, gerade in der Zeit, wo wir Mütter von kleinen Kindern sind, an uns selbst so hart zu arbeiten.

Das, was wir jetzt vorleben und vermitteln, das tragen unsere Kinder später in die Welt hinein. Und sie geben es wiederum weiter.

Als Mama musst du als Vorbild voraus gehen und positive Glaubenssätze vorleben
(foto: pixabay)

So werden Mamas Glaubenssätze zu positiven

Natürlich funktioniert es nicht, die eigenen Glaubenssätze von heute auf morgen umzuprogrammieren. Deine Wertevorstellungen sind tief in dir verankert und über Jahrzehnte herangewachsen.

Aber du kannst immer etwas tun.

Im Folgenden möchte ich dir zeigen, wie du die ersten Schritte in die richtige Richtung machst.

hinsetzten und Glaubenssätze aufschreiben

1. eigene Glaubenssätze bewusst machen

Der Großteil unseres Denkens passiert unbewusst. Auch unsere Glaubenssätze sagen wir uns oft unbewusst. Setze dich mal Abends, wenn die Kleinen im Bett sind hin, und überlege, welche Überzeugungen du von dir hast und welche nicht.

Glaubenssätze blockieren dich, wenn sie negativ sind

2. Welcher Glaubenssatz blockiert dich im Leben?

Vielleicht hast du von deinen Eltern eine Rolle zugesprochen bekommen, welche du garnicht bist? Hättest du schon immer etwas machen wollen und dich nicht getraut? Weil man es eben normal nicht so macht? Oder es nichts für dich ist?

positive Glaubenssätze formulieren

3. ein positives Mindset schaffen

Wenn du nun deinen negativen Glaubenssatz ermittelt hast, welcher dich am meisten beschränkt, kannst du mit der eigentlichen "Arbeit" beginnen. Das kann Wochen und Monate dauern. Aber es lohnt sich, für die ganze Familie.

So erschafft Mama positive Glaubenssätze

(foto: pixabay)

Erstens mal musst du wissen, dass die innere Stimme oft sehr gemein zu uns ist. Darüber spreche ich auch ausführlich in meiner Podcastfolge 2 „Glaubenssätze für Mama“.

Dieses kleine Teufelchen können wir aber ganz gut austricksen. Wir können uns nämlich einfach selbst schöne und gute Dinge (laut vor-) sagen, die wir gerne glauben würden. Und ich verspreche dir, du wirst sie bald wirklich glauben.

Aus einem

„das wirst du eh wieder vermasseln“

machst du einfach, sobald du es deine innere Stimme sagen hörst ein

„ich werde das sowas von hinbekommen“

 

negative Glaubenssätze in positive umwandeln
(foto: pixabay)

Wenn du deinen negativen Glaubenssatz in einen positiven verwandelst, ist es wichtig, den Satz nicht einfach mit einem „NICHT“ zu ergänzen.

„Ich bin NICHT dafür zu dumm“ ist kein guter neuer Glaubenssatz.

Lass darin keine unerwünschten Worte vorkommen und keine Verneinungen.

„Ich bin klug und kann meine Ziele somit erreichen. Ich kann es lernen!“

Absolutismen ade!

Es kann auch richtig gut helfen, mal die eigene Sprache zu beobachten und  korrigieren.

Wenn wir Absolutismen verwenden, lassen wir Dinge dadurch gleich viel negativer erscheinen als sie wirklich sind.

Beispiele für Absolutismen

„Immer schreist du gleich rum!“

„Nie machst du, was ich dir sage!“

„Dauernd bin ich am Putzen!“

Deutlich besser klingt das so:

„Du schreist jetzt gerade, und das macht mich auch wütend. Lass uns lieber vernünftig reden, wie letztens auch!“

„Gestern hast du dich so toll angezogen, ich bitte dich das heute wieder so schön zu machen!“

„Ich putze in letzter Zeit öfter als normal“

Merkst du das? Gleich sind die Sätze deutlich weniger dramatisch. Und sie lassen sofort einen Dialog zu, egal ob mit sich selbst, dem Kind oder dem Partner.

mama mit Kind schaut in die Morgensonne

Probier es also einfach mal aus.

Benenne deine negativen Glaubenssätze, wähle aus, welche du loswerden möchtest. Und dann arbeite an dir.

Auch wenn der Blogartikel nicht dein Inneres ändern kann, hat er dir vielleicht einen kleinen Denkanstoß gegeben.

Ich freue mich, wenn es so ist.

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